Ein amerikanisches Helferteam mit Arzt wurde per Hubschrauber eingeflogen, um für vier Tage eine Sprechstunde abzuhalten. Von den täglich 150 Patienten konnten nur rund 75 behandelt werden, obwohl wir bis in die Dunkelheit geschuftet haben. Vier Patienten behandeln wir stationär: Eine Frau mit Komplikationen nach der Entbindung, eine Patientin mit großflächiger Verbrühung, ein Kleinkind am Tropf mit Durchfall und Erbrechen, und eine Patientin mit verfaultem Fuß nach einer vier Wochen alten Verletzung.

Pwojè men kontre betreibt nun ein kleines Krankenhaus

3. November 2016 – Pwojè men kontre unterhält nun ein kleines Krankenhaus in Beaumont. Ein amerikanisches Helferteam mit Arzt wurde per Hubschrauber eingeflogen, um für vier Tage eine Sprechstunde abzuhalten. Leider konnten sie von den täglich 150 Patienten nur ca. 75 behandeln, obwohl wir bis in die Dunkelheit geschuftet haben. Das US-Helferteam ist sehr kompetent, sehr mitfühlend mit den Problemen der Leute und sehr kollegial. Es macht Spaß, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Das Material das sie mitgebracht haben, ist bei weitem nicht ausreichend, weil sie ebenso wie ich auch nicht mit so viel Patienten ohne längerfristige Vorankündigung gerechnet hatten. Sie haben sehr wichtige Dinge mitgebraucht, wie z.B. vier Feldbetten, einen offenen Zeltpavillon, den wir als Warteraum aufgebaut haben und einen großen Klapptisch. Neben dem eigentlichen Sprechstundenraum haben wir jetzt ein Zelt für die kleineren Behandlungen ohne Arzt, bzw. Patientenaufnahme und ein Zelt für die stationären Aufnahmen aufgebaut. Im Moment habe ich vier Patienten stationär: Eine Frau mit Komplikationen nach der Entbindung, eine Patientin mit großflächiger Verbrühung, ein Kleinkind am Tropf mit Durchfall und Erbrechen, und eine Patientin mit verfaultem Fuß nach einer vier Wochen alten Verletzung. Nachdem das hier so gut angelaufen ist, wird überlegt, dieses 4-Tage-Team durch ein weiteres von einer anderen Organisation zu ersetzen. Wir warten dringend auf die Sendung der Hilfsorganisation Medeor.

Herzliche Grüße, Anke