In größter Not entschloss sich Anke Brügmann, eine Hausgeburt im Heim zu riskieren. Nach 17-stündiger Entbindung konnte das kleine Mädchen dann zur Welt gebracht werden.

Spontane Hausgeburt bei Pwojè men kontre

Januar 2017 – Unsere Vereinsvorsitzende Anke Brügmann berichtet von einer spontanen Hausgeburt, die glücklicherweise gut abgelaufen ist:
Das Foto zeigt das Ergebnis von 17-stündiger-Non-Stop-Arbeit unserer hochschwangeren Julianne. Normalerweise würde ich keine Entbindung bei einem 16-jährigen Mädchen hier im abgelegenen arztlosen Beaumont riskieren, aber es war gestern abend weit und breit kein Auto auftreibbar, da haben wir dann doch eben alles selbst machen müssen. Die Kleine mit dem großen Kopf war nach der langen Geburt geschwollen, schlaff und wollte zuerst nicht atmen, aber wir haben das schnell in den Griff bekommen.
Danach waren die junge Mutter und ich als Geburtshelferin erst einmal ziemlich platt und müde, und so habe ich mal wieder nicht die ganzen administrativen Sachen geschafft, die ich mir vorgenommen hatte. Stattdessen musste ich erst einmal Blut und die Plazenta beseitigen. Trotzdem waren wir alle glücklich, daß wir es ohne Komplikationen geschafft haben.
Herzlichen Gruß, Anke