Vorträge

Enerquinn-Geschäftsführer Stefan Oexle-Ewert und Mark Lehnertz überreichten Anke Brügmann einen Spendenscheck über 1000 Euro. Die Vortragsbesucher in der Linse in Weingarten spendeten über 600 Euro für die Hilfe in Haiti.

Vortragsbesucher und Solarfirma Enerquinn spenden über 1600 Euro

Im Sommer 2013 reisten Stefan Oexle-Ewert, Geschäftsführer des Weingartener Solartechnikunternehmen Enerquinn und Suso Engelhardt nach Haiti, um auf dem Waisenhaus eine Solaranlage zu installieren, die Stromenergie für die Beleuchtung von 100 Lampen sowie das Notebook, die Internet-Satellitenanlage und eine Ölmühle liefert.

Auf Einladung der beiden Helfer hielt Vereinsgründerin Anke Brügmann am 10. Januar im Kulturzentrum Linse in Weingarten einen Vortrag über ihre Arbeit in Haiti. Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Die Besucher spendeten anschließend über 600 Euro für die Arbeit von Pwoje men kontre in Haiti.

Die beiden Ingenieure hatten direkt nach dem Erdbeben im Januar 2010 wir mit der Planung für die Solaranlage begonnen. Hierbei galt es, eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren zu berücksichtigen, z. B. länderspezifische Besonderheiten und die Tatsache, dass das benötigte Material komplett nach Beaumont in Haiti gebracht werden musste. Nichts durfte fehlen, denn vor Ort würde es keinerlei Möglichkeit geben, Teile nachzukaufen.

Innerhalb einer Woche schafften es Stefan Oexle-Ewert und Suso Engelhardt, die solare 230 Volt-Stromversorgungsanlage zu installieren, die nun Energie für rund 100 Lampen liefert, vor allem das in den Abendstunden dringend benötigte Licht für die beiden Speisesäle sowie die Kinder- und Betreuerinnenzimmer.

Die Kosten im Hinblick auf die Planung, Ausführung und An- bzw. Abreise sowie für die benötigten Solarmodule und ein Paket LED-Lampen wurden komplett von Oexle-Ewerts Firma Enerquinn sowie von Suso Engelhardt übernommen.

Beim Vortrag in Weingarten überreichten die beiden Geschäftsführer von Enerquinn zusätzlich einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro. Vielen Dank!

Endlich Strom! Im Juli 2013 installierten Stefan Oexle-Ewert (links) und Suso Engelhardt eine Solaranlage auf dem Waisenhaus. Alle anpacken! Helfer und Profi-Kabarettist Suso Engelhardt zeigt zur Gaudi der Haitianer, dass er auch ein begnadeter Spaßmacher ist. Solar-Ingenieur Stefan Oexle-Ewert und Vereinsvorsitzende Anke Brügmann auf dem Weg nach Beaumont

Zwei Schwaben bringen Strom

Strom aus der Steckdose gibt es in Haiti beileibe nicht überall. Umso größer war die Freude bei Menkontre in Beaumont, als im Juli 2013 zwei Helfer aus Deutschland anreisten, um eine Solaranlage auf dem Dach des Waisenhauses zu installieren. Die beiden tatkräftigen Helfer sind Stefan Oexle-Ewert, Geschäftsführer des Energietechnikunternehmens Enerquinn aus dem oberschwäbischen Weingarten, und sein Freund und Profi-Kabarettist Suso Engelhardt. Und nicht nur das: Die Firma Enerquinn spendete dem Verein sämtliche Solarmodule sowie weitere LED-Lampen. Die Reisekosten spendierten Enerquinn und Engelhardt gemeinsam. Auf diese Weise sorgten die Spender und Helfer aus Deutschland dafür, dass im Menkontre-Heim nun endlich genügend Strom zur Verfügung steht, um zum Beispiel einen Kühlschrank zu betreiben und um auch abends noch bei elektrischem Licht wohnen und arbeiten zu können.

Die Vereinsvorsitzende Anke Brügmann wird in einem Vortrag im Kulturzentrum Linse in Weingarten über den Hilfseinsatz der beiden Solarexperten und die Arbeit des Vereins in Haiti informieren. Der Vortrag beginnt am Freitag, 10. Januar 2014, um 19 Uhr.

Die beiden Männer haben einen sehr interessanten Reisebericht über ihre erste Reise nach Haiti geschrieben, den Sie hier lesen können. Ingenieur Oexle-Ewert verfügt gleichwohl über reichhaltige Erfahrungen über den Einsatz unter schwierigen Bedingungen. Er hat zum Beispiel lange Zeit im afrikanischen Namibia gearbeitet, um dort in entlegenen Gebieten Solaranlagen zu installieren. Doch selbst ein Experte wie er war überrascht von den besonders harten Bedingungen in Haiti. „Die Verhältnisse in Haiti sind wirklich extrem, das hatte ich so nicht erwartet“, sagt er.

Sein Freund und Mithelfer Suso Engelhardt arbeitet bereits daran, diese außergewöhnliche Reise künstlerisch aufzuarbeiten. Engelhardt ist ein Mitglied des bekannten Musikkabaratt-Trios „Volksdampf“, Preisträger des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg 2012.

Solar-Ingenieur Oexle-Ewert war von dem Besuch in Haiti derart beeindruckt, dass er zusammen mit seinen Kollegen von Enerquinn zudem beschlossen hat, das Firmen-Budget für Weihnachspräsente in diesem Jahr dem Verein Menkontre zu spenden.

Herzlichen Dank!

Bei einem Schulvortrag in Hamburg erzählte Anke Brügmann den Schülern der dritten Klasse, wie die Kinder in Haiti leben

Vortrag an Schule in Hamburg

September 2013 –

Ihren Aufenthalt in Deutschland nutzte die Vereinsvorsitzende Anke Brügmann im September für verschiedene Vorträge über die Arbeit des Vereins in Haiti. Dabei führte sie der Weg bis nach Hamburg. An der Schule am Ahrensburger Weg erzählte sie den Kindern der dritten Klasse, wie die Schulen in Haiti aussehen und was dort oft ganz anders ist als hierzulande. Für großes Erstaunen sorgte etwa, dass die Kinder in Haiti Schuluniformen tragen müssen und dass gar nicht alle Kinder in die Schule gehen können, weil die Eltern für den Schulbesuch ihrer Kinder Geld bezahlen müssen. In Haiti gibt es sehr viele arme Familien, die sich den Schulbesuch ihrer Kinder nicht leisten können.

Die Kinder hörten sehr aufmerksam zu und hatten sehr viele Fragen an Anke Brügmann. Etwa, als die Vereinsvorsitzende erzählt, dass in Haiti viele Kinder zu Hause kaum etwas zu essen bekommen und das Schulessen die einzige Mahlzeit des Tages für sie ist. Die Hamburger Schüler konnten auch kaum glauben, dass es in Haiti noch viele Schulen gibt, an denen die Lehrer die Kinder schlagen, wenn sie nicht aufmerksam genug dem Unterricht folgen.

Wie wichtig die Arbeit des Vereins ist, erfuhren die Kinder anhand der Schicksale einiger Haiti-Kinder, die Anke Brügmann in die Schule des Vereins aufgenommen hatte. Sie zeigte Fotos dieser Kinder, die bei der Aufnahme in die Heimschule gemacht wurden. Die Aufnahmen zeigten, wie unterernährt und krank die Kinder oftmals waren. Auf den Fotos, die dann einige Monate später gemacht wurden, sahen die Kinder dann gut ernährt aus und lachten glücklich in die Kamera.

Die Schüler der Hamburger Schule haben bereits eine Patenklasse in Haiti. Nach dem Vortrag riefen sie zusammen mit ihrem Lehrer Benjamin Miller eine Spendenaktion ins Leben, um Geld für die Kinder ihrer Patenklassen zu sammeln. Sie wollen den Schülern in Haiti dann schreiben, wie sie in Deutschland leben und ihnen schildern, wie die Schule in Hamburg aussieht.

Vorträge

13. Juni 2012
Vortrag der Vereinsvorsitzenden Anke Brügmann in Heidelberg-Handschuhsheim
Am Mittwoch, 13. Juni, hält die Vereinsvorsitzende Anke Brügmann im katholischen Gemeindehaus St. Vitus in Heidelberg-Handschuhsheim einen Vortrag über die Arbeit des Vereins. Sie berichtet aktuell von ihrer jüngsten Haiti-Reise und dem Stand der Projekte. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr.

6. Oktober 2011
Vortrag der Vereinsvorsitzenden Anke Brügmann in Bickenbach/Bergstraße
Am Donnerstag, dem 6. Oktober 2011, hält die Vereinsvorsitzende Anke Brügmann in Bickenbach/Bergstraße einen Vortrag über die Arbeit des Vereins und berichtet über die Fortschritte in den Projekten aus ihrer jüngsten Haiti-Reise im August und September. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Rathaussaal.

7. Juni 2011
Vortrag von Anke Brügmann in Rottenburg über ihre Arbeit in Haiti
Am 7. Juni spricht Anke Brügmann bei zwei Vorträgen auf Schloss Weitenburg sowie im Haus am Nepomuk in Rottenburg über die Arbeit des Vereins in Haiti. „Die unglaubliche Spendenbereitschaft nach dem Erdbeben hat uns überwältigt“, sagt die aus Wurmlingen stammende Anke Brügmann. Viele Spendengelder kamen aus Rottenburg.

Vortrag von Anke Brügmann am Goethe-Gymnasium

Im Sommer 2010 spendeten die Schüler des Gaggenauer Goethe-Gymnasiums über 17000 Euro für Haiti bei einem Spendenlauf an ihrer Schule. Im Dezember 2011 war Anke Brügmann, die Vorsitzende von Pwojé men kontre, am Goethe-Gymnasium, um zu berichten, wofür die Spenden verwendet wurden. Sie ist erst vor kurzem aus Haiti zurückgekehrt und informierte die Schüler bei ihrem Vortrag über die Situation vor Ort, insbesondere den schwierigen Alltag der Kinder.