Projekt 3: Notlagenhilfe
Vor dem Erdbeben war unsere Notlagenhilfe gedacht als einmalige Hilfe für Personen oder Familien in einer besonderen Notlage. So haben wir für insgesamt sechs Familien Häuser gebaut, die ihre Unterkunft meist durch Brand oder Sturm verloren hatten. Weitere Notlagenhilfen waren z.B. medizinische Behandlungen oder zeitlich begrenzte Hilfe bei Unterernährung von Babys und Kleinkindern.
Aktuell steht die Hilfe für die Erdbebenopfer im Mittelpunkt
unserer Arbeit. Unmittelbar nach dem Beben haben wir in
Port-au-Prince ein Auffanglager betreut, Menschen regelmäßig
mit Essen versorgt und etwa 10000 Personen evakuiert.
Auch in Beaumont, der Stadt unserer meisten Aktivitäten,
versorgen wir bereits Flüchtlinge und richten gemeinsam
mit Staat und Kirche eine Schule für Flüchtlingskinder
ein. Hilfe zur Wiedereingliederung und zum Wiederaufbau
wird lange Zeit nötig sein.
Näheres zu der Soforthilfe nach dem Erdbeben lesen Sie in dem ausführlichen
Bericht, den uns Dr. Anke Brügmann zwei Wochen nach dem Beben per E-Mail geschickt hat.
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